° arbeit.

mein bewusstes thematisches handeln in der begegnung mit menschen.

 

° konzept.

ich plane die umsetzung von ideen inklusive der leitgedanken und eckpunkte.

 

° projekt.

ich leite ein zeitlich begrenztes und kostendefiniertes vorhaben, welches unternommen wird, um ein geschehen durchzuführen, ein produkt zu erzeugen und damit nachhaltige wirkung zu erzielen. die qualitätsstandarts und anforderungen der auftraggeberInnen sind handlungsweisend.

 

° intervention.

ich greife prozessorientiert  in arbeits-, lern-, beziehungs-, handlungswelten einzelner personen wie gruppen ein. meine intervention reagiert direkt auf das geschehen[e], um einen neuen blick auf das eigene handeln und das, was daraus resultiert, zu schaffen. die intervention weist darauf hin, was verändert werden kann und muss. im vorfeld einer intervention vereinbare ich mit dem auftraggeber [einzelperson. gruppe]. ziele. den weg zum ziel stimme ich in den vorbereitungen auf die persönlichen ressourcen der einzelnen teilnehmenden personen ab.

 

° vernetzung.

ich vernetze verschiedene bestehende systeme und verbinde sie in ihren einzelnen teilen miteinander. ihre ursache-wirkungsbeziehung ermöglicht vielfältige verknüpfungen, neue systeme werden möglich. netzwerke lassen informationen, wissen, handeln … rasch und reibungslos fliessen und die einzelnen personen als auch die gruppe können in unterschiedlichen situationen optimal handeln.

 

° interdisziplinär.

verschiedene methoden, ansätze, denkweisen aus unterschiedlichen gebieten nutze ich unabhängig von ihren einzelnen ansätzen, um neue lösungsmodelle zu schaffen. gemeinsam ist den einzelnen teilgebieten in meiner arbeit die fragestellung. durch die kombination von bereits bekanntem und gänzlich neuem wird unerwartetem raum gegeben, andere denk- wie handlungsmodelle werden möglich, behindernde muster können durchbrochen und aufgelöst werden.

  

° theater.

inneres wie äusseres geschehen einer geschichte erarbeite ich mit der jeweiligen gruppe für die bühne. die kommunikation geschieht anfänglich in der probearbeit zwischen den schauspielerinnen und mir als spielleiterin. , bei den aufführungen zwischen spielerInnen und zuschauerInnen verbal und nonverbal. die minimalform von theater ist: figur eins spielt und figur zwei schaut zu. beide wissen, dass sie eine bestimmte rolle innehaben. figur eins ist spielerIn und figur zwei zuschauerIn. theater benötigt beide. zuschauerInnen beeinflussen den ablauf am theater durch ihre zustimmung oder ablehnung. jeden spielmoment kommt es zu einer neuen begegnung zwischen spielenden und zuschauenden. diese interaktion ist die herausforderung des livemoments theater. mit schauspielerInnen aber auch laien bringe ich unterschiedliche geschichten auf die bühne. im team erarbeiten wir ein spannungsfeld, welches sich aus dem alltäglichen entwickelt und zu einer auseinandersetzung mit den zuschauenden führt. die arbeitsgrundlage ist nicht immer eine bereits bestehende literarische stückvorlage - immer aber das leben selbst. respekt und auseinandersetzung verbinden sich zu einer basis des miteinanders, welche zielorientiert ist und das projekt trägt.

 

° film.

mittels bewegter bilder erzähle ich eine geschichte. die vorlage für die drehbücher sind immer wiederkehrende ideenfragmente, alltagsbeobachtungen, literarisches, dokumentarische inhalte oder aus der erinnerung erarbeitetes. die spielerInnen und drehorte werden im team sehr präzise ausgewählt. die dreharbeiten sind nicht nur zeitlich klar strukturiert. vieles, was den film ausmacht, entsteht erst durch die arbeit am schneidetisch und den einsatz von musik.

 

° theaterpädagogik. filmpädagogik.

mittels theaterpädagogischen undfilmpädagogischen grundlagen bewege ich mich mit den teilnehmenden aktiv zwischen den bereichen theater[film] und pädagogik. mein arbeitsfeld findet sich in allen sozialen brennpunkten. theater[film]pädagogik ist sowohl präventiv als auch als reaktion auf bereits geschehenes einsatzbar. es entstehen situationsbezogene theater[film]geschichten, die für die bühne wie filmisch umgesetzt werden. theaterpädagogische undfilmpädagogische arbeit eignet sich für alle altersgruppen, ausbildungsebenen und arbeitssparten. sie ist situationsorientiert und nutzt [theater]spiel und filmformen als trägerelement, um vereinbarte ziele zu erreichen. theaterpädagogik wie filmpädagogik fordert und fördert persönlichkeitsentwicklung, gruppendynamische prozesse und erkenntnisse über die eigene interaktion.